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Exploring Trumps Greenland Ambitions and Their Impact

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Nein, Grönländer werden jetzt nicht „Amerikaner“ – aber Trumps Drohung ist real

Kurze Antwort: Nein. Grönland wird nicht plötzlich der 51. US-Bundesstaat, und US-Pässe für alle sind nicht in Sicht. Aber: Trump hat tatsächlich angekündigt, die USA würden Grönland „so oder so“ bekommen – und das Weiße Haus ließ die Militäroption offen. Genau hier beginnt die Geschichte, die spannender – und komplexer – ist als das Original versprach.

Der Paukenschlag zuerst

Das ist der harte Kern: Die Tonlage aus Washington ist echt – und sie ist eskalierend. Doch was folgt daraus wirklich? Hier trennen wir Fakten von Fantasie.


Was stimmt – und was nicht

Verifizierte Aussagen

Falsch oder irreführend im Original


Drei Szenarien – und was sie in der Realität taugen

Hier wird es spannend. Das Original entwirft drei Wege. Wir haben sie gegen Recht, Politik und Praxis geprüft.

1) Annexion/51. Bundesstaat: Schlagzeile ja, Realität nein

2) „US‑Protektorat“ wie Puerto Rico/Guam: Begrifflich falsch, praktisch unmöglich

3) Unabhängigkeit + enger US‑Vertrag: Nur langfristig denkbar


Warum Washington überhaupt so drängt

Man muss nur auf die Landkarte schauen – und auf den Radar. In Nordgrönland betreiben die USA die Pituffik Space Base (früher Thule), zentral für Frühwarnsysteme und die Arktisstrategie. Quelle: U.S. Space Force.

Dazu kommen Rohstoffe mit Sicherheitsrelevanz:


Was Grönland und Dänemark wollen


Unser Prüfweg – und offene Fragen

So sind wir vorgegangen:

Offen bleibt:


Die kurze Wahrheit

Bis dahin gilt: Lautstarke Ansagen ersetzen keine Rechtsgrundlagen. Und Grönlands Zukunft wird nicht in Washington bestimmt, sondern in Nuuk – mit Blick auf Kopenhagen, Brüssel und, ja, auch auf die Arktisradare der USA.